Über das Werk

In der Quantenmechanik und der Unschärferelation wird das „Nichts“ mit einer Leere verbunden, die danach strebt, sich mit neuen Teilchen zu füllen. Selbst wenn in dieser inneren Leere wirklich nichts ist, gibt es eine Energie, die sich in Lebenskraft verwandelt und die Leere füllt. Am häufigsten zeigt sich diese Kraft als Liebe, die innere Stärke schenkt.

Das „Nichts“ lässt sich als Null sehen, als Symbol des Gleichgewichts zwischen allen negativen und positiven Zahlen. Ohne die Null verlören beide viel von ihrer Bedeutung. Man kann dem eigenen „Nichts“ nach mathematischen Prinzipien begegnen: als innerem Gleichgewichtspunkt, der jedes Recht hat zu existieren.

Glaube nicht, dass du das ganze Bild siehst. Es ist nur ein Teil davon.

Das Werk wurzelt in der Quantenmechanik und der Unschärferelation, in der das „Nichts“ keine Leere ist, sondern ein Feld von Möglichkeiten, aus dem Teilchen und Energie entstehen. Die Komposition lässt einen Teil des Raums bewusst offen: Der sichtbare Teil ist nur ein Fragment des Ganzen, und der Betrachter ist eingeladen, an der Entstehung der Bedeutung teilzuhaben.

Aus dem Portfolio der Künstlerin

Pflege

Nicht in direkter Sonne oder über der Heizung aufhängen. Mit einem weichen, trockenen Pinsel abstauben; Steine und Gold nie feucht abwischen. Das Bild am Keilrahmen tragen, nicht am Relief.

60 cm80 cm
Originalgröße neben einer 170 cm großen Person.